Wildsau Dirt Run – Der Gatscherei erster Teil

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So, nun ist er da… der Tag der Tage! Mein großes Ziel als Antiläuferin ist zum Greifen nahe. Die Bezwingung des Wildsau Dirt Runs!!! Traum meiner schlaflosen Nächte, Bezwingung meiner großen Abneigung für den Laufsport, Erweckung der Sehnsucht nach der Schweinsmedaille! Die Gier nach Gatsch, Hindernissen, und jeder Menge Spaß!

Ich kann euch sagen… große Aufregung macht sich breit, Kinder schon gestern verschippert, damit ich am Morgen ohne das klassische Gewusel schnell raus kann. Heute früh dann… Augen auf, einmal gestreckt und dann… Schuppen von den Augen – es ist so weit!!! Aaaaah Panik, endlich, Freude, wieder Panik… Zusätzlicher Aufgeregtheitsfaktor, ich bin alleine unterwegs. Und das mir, völliger Chaotin – Oh Gott, wie wird das nur enden??? I’m so excited!!!! Erstmal Kaffee, viel vielKaffee 🙂

Highway to Hell(sklamm)

 

Schon mal vorab: Die Hilfsbereitschaft bei diesen Rennen macht sich schon bei der Anreise bemerkbar. Ich, natürlich per Navi Richtung Hellsklamm unterwegs, befinde mich plötzlich ganz kurz vor dem Ziel in der misslichen Lage einer völligen Internetunterversorgung… Blöd natürlich, wenn man keinen besonderen geographischen Plan hat :/ Nach einigen Irrwegen in dieser wunderschönen Gegend Niederösterreichs jedoch(die Förster der Umgebung werden nicht besonders begeistert sein), bin ich schließlich im Konvoi mit drei mir bislang unbekannten Mitgatschern in der Höllenklamm gelandet.

Kaum Kuddelmuddel bei der Anmeldung (abgesehen von meinem persönlichen). Nachdem ich einen Spontanentschluss entschlossen habe (ich war so feig und hab erst mal das Wetter abgewartet) und ohne Vorabregistrierung beim wunderbaren Ort des Geschehens ankam, wurden die vor Ort abgestellten Helfer auch meinem großen inneren Chaos Herr. Geduld ohne Ende, weil… Wo muss ich hin? Was muss ich tun? Wo ist der Start? Biiiiitteee, Hilfe, ich kenn mich nicht aus, ich war hier noch nie!!!

Die Helferleins aber – Anmeldung, Zeitrechnungsbandl, Startsackl, zack zack. Natürlich geht nichts ohne vorher einen Haftungsausschluss auszufüllen – zugegebenermaßen absolut berechtigt in meinem Fall! Vielleicht sollte ich allerdings dazu sagen, dass ich schon froh bin, wenn ich mich nicht schon im normalen Tagesablauf verletze.

 

Jetzt zur Stimmung vor dem Rennen: Unglaublich entspannt hier alles… Also, aufgeregt ja, aber es ist ein großartig positive Energie hier. Eine riesige Lagerfeuerstelle, Heurigenbänke, Verpflegung, feine Musik… Alle total offen und lustig –  es ist ein gemeinsames Warten auf eine gemeinsame Sache! Sehr, sehr spannend! Mittlerweile hab ich auch schon eine Gruppe von Mädels gefunden, denen ich mich beim Lauf anschließen werde. Teils Neulinge wie ich, teils Gatschprofis. Beruhigend! Aber so oder so, einsam ist man in diesem Lauf bestimmt nie. Das ist auf die ersten Minuten erkennbar… Alle hilfsbereit, alle unerschrocken, alle bereit, mitsammen diese Challenge auf sich zu nehmen – lovin it!!!

So weit so gut, ich muss jetzt noch diese Sackerlgarage finden, von der alle sprechen… Mehr über den Ausgang dieser großen Schweinerei könnt ihr später lesen 🙂

Bussi Bussi S

Ps. Wünscht mir Glück!!

Pps: Ich hab sie gefunden… die Sackerlgarage :)))