VCM-Training Logbucheintrag II

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Nur noch 6 mal schlafen, dann ist es so weit. Der Vienna City Marathon steht an. Und es wollen 9 Kilometer in der Staffel für den Tierschutz bewältigt werden. In Worten: Sechs und Neun!!! Fürchterlich!

Es bleibt mir also wohl oder übel nichts anderes übrig, als mich in die Laufschuh zu werfen und die Strecke abzuspulen. Wenn nicht dieser verdammte Schweinehund wäre. Wobei, es geht hierbei gar nicht so sehr um meine körperliche Verfassung. Das geht ja noch. Die Psyche hingegen… du meine Güte! Mein Kopf will und will einfach nichts Schönes an der Tatsache finden, diese Distanz im Laufschritt durchzuackern.

Aber, hilft ja nichts. Immerhin bin ich ja gemeinsam mit der Krone Tierecke und Purina im Dienst der guten Sache unterwegs.

Heut morgen hab ich mich also wieder auf den Weg gemacht. Ich habe jetzt eine Strecke von genau!! 9 Kilometern gefunden, die mich einzig durch eine kleine Pause an der Donau über die gewünschte (haha), eher erforderliche Distanz bringt.

Mit Biegen und Brechen (bitte nicht im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen) habe ich es auch heute wieder geschafft, jedoch nicht ohne diverse Gedanken zu wälzen…

1.    Warum? Warum gibt es euch Laufhelden da draußen, die sich dieser Qual freiwillig, also wirklich freiwillig – so ganz ohne Mission – stellen?

2.    Wie? Wie überzeugt ihr auch euren Kopf davon, dass Laufen etwas Schönes ist? Ich meine schön, im Sinne davon, dass ihr es wirklich gerne macht?

3.    Wann? Wann ist dieser Moment, wo die Geschichte mit der Entspannung einsetzt?

4.    Ist dieses Meditative, von dem alle sprechen, ein Mythos? Kann es wirklich erholsam sein sich über Stunden hinweg diversen Läufen hinzugeben?

Fragen über Fragen. Im Moment schwankt mein Inneres bezüglich der Lauferei zwischen „Geh bitte, warum?“ und „Ist es schon vorbei?“, „Wie lange noch?“, „Wie soll ich das schaffen?“ und „Ich mag nimmer!“

Also ehrlich, das Schönste am Laufen ist für mich, wenn es vorbei ist! Selbstverständlich gab´s auch heute wieder die obligatorische Vollbremsung bei Kilometerstand 9,01.

Natürlich, bei Ostacle Runs wie dem Wildsau-Dirt-Run oder dem CrossRun verhält es sich anders. Das sind in der Fun-Kategorie 5km, und die sind schön unterbrochen vom Gatschen und Matschen und Klettern und anderem Firlefanz. Da ist nix mit Langeweile.

Aber beim „normalen“ Lauf – also ich weiß nicht. Total öde! Da kommt einfach keine Freude bei mir auf… Erst, wenn ich die Laufschuhe (mitunter voller Verachtung) von mir werfen kann :)))

Also… Solltet ihr irgendwelche Tipps und Tricks für mich auf Lager haben… Immer her damit! Ich würde mich sehr freuen.

 

Bussi Bussi S

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