Schuljahr 2017/18 – die Bilanz

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Nun, nachdem ich ein paar Tage Zeit hatte, mich von den Strapazen der letzten Schulendspurtwochen zu erholen, ist es endlich an der Zeit, eine Bilanz über das vergangene Schuljahr 2017/18 zu erstellen.

Alles in allem war das Jahr ein durchaus erfolgreiches. Ehrlicherweise hätte ich mir von meinen zwei Volksschulhasen auch nichts anderes erwartet. Die Erstgeborene hat es letztendlich zu einem Zeugnis gebracht, das sie ins Gymnasium hievt und die Zweitgeborene tänzelt ohnedies schwerelos durch den Schulalltag. Noten gab es bei ihr sowieso bislang nur auf den Blättern in der Musikschule. Was die Mini-Maus betrifft –  ja auch sie hat das vergangene Jahr bravourös gemeistert. In der Kleinkindgruppe des Kindergartens.

Nun zu meiner Bilanz des vergangenen Schuljahres (die Zahlen können leicht abweichen):

400 mal Schulweg (manchmal geschlendert, oft gerollert, meistens gerannt)

200 mal Sturmklingeln am Morgen, weil ein Nachbarskind zum Abholen kommt

2 mal verschlafen (aber dennoch pünktlich zur Schule gekommen – jaja, Streber, ich weiß)

3 Referate

50 selbstgeschriebene Bücher

Etwa 50000 Zeichnungen

3 verlorene Füllfedern (wohlgemerkt, dafür war nur ein Kind zuständig)

3 eingebüßte Hauspatschen (natürlich unterschiedlicher Sorte)

Gefühlte 1000 Diskussionen, ob denn die richtige Wahl der Kleidung getroffen wurde (ich befürchte, diese könnten sich in den nächsten Jahren noch steigern)

8 Schularbeiten (die ersten)

30 zur Hausaufgabe benötigte Hefte in der Schule vergessen (Opi vermutet einen gewissen Vorsatz des Kindes)

100 vergessene Verbesserungen

200 (von mir) vergessene Unterschriften

Etwa 600 befüllte Jausenboxen (in Summe, für alle drei Mäuse)

Davon 20 vollständig geleerte

580 teilweise verzehrte – mutmaßlich. Wie viel davon an nichteigene Kinder verfüttert wurden, kann ich freilich nicht sagen.

0 mal die Geige zum Geigenunterricht vergessen

0 mal das Klavier

20 mal die Noten (1000 Dank für die Geduld, liebe Musiklehrer)

500 mal unser liebstes in der Schule gelerntes Lied vorgetragen – freilich nicht ohne einen Hauch von Ironie

10 Zentimeter gewachsen (ich nicht)

50 Zentimeter Haare geschnitten (in Summe)

0 gröbere Verletzungen

3 Heulanfälle, weil man beim Völkerball abgeschossen wurde

300 Brüllanfälle (in etwa, Gründe variieren)

100000 Lachanfälle (mindestens – auch hier variieren die Gründe, sollten überhaupt welche vorhanden sein)

Aber das Allerallerwichtigste…

0 mal „Ich mag nicht in die Schule“

Ich finde, unsere Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. Klar, dass ich nur einen kurzen Auszug zeigen kann. Das ganze Ausmaß des Wahnsinns würde den Rahmen sprengen.

Nun zu den Danksagungen: Ich möchte mich hiermit bei allen Beteiligten herzlich bedanken. Bei den Lehrern und Kindergärtnerinnen die meine Kinder und auch mich so intensiv und geduldig begleiten und begleitet haben. Bei meiner Familie und meinen lieben Freunden, die mich so unendlich stark unterstützen und immer da sind, wenn man sie braucht!! Last but not least bei meinen Kindern: Mädels, ihr seid die allerbesten! Weiter so!!!! Ich lieb euch über alles!!

Was am Ende des Schuljahres bleibt: Ein bisschen Wehmut. Vereinsamte Jausenboxen. Die Erkenntnis, dass wieder ein Jahr vergangen ist. Dass die Mäuse wieder ein Jahr älter geworden sind (ich natürlich nicht). Dass die Zeit durch die Finger gleitet. Dass der Tag mehr als 24 Stunden haben müsste, um dieses Leben tatsächlich voll auszukosten.

Aber jetzt: FERIEN!!! Knallt die Schultaschen in die Ecke!

Frei nach Alice Cooper… Schools out for Summer!!

Bussi Bussi S

 

PS an Lotti: Die Echse steht! (Für den Rest von euch: Auflösung folgt demnächst)

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