Ostermelancholie – wenn das Nesterl leer ist.

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Die Girlies und ich hatten heute den perfekten Sonntag! Wir hatten ein ewig gemütliches Frühstück, endlose Tanz- und Singsessions. Es gab Schnitzi und Schokokuchen – gemeinsam gekocht und gebacken und nachmittags waren wir noch zum Hockeyschauen in der großen Halle. Bis dahin alles herrlich entspannt und lustig, einfach großartig.

Aber dann.

Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, sind ja diese Woche Osterferien in Schulen und Kindergärten. Und um diese Zeit für mich als arbeitende Mama zu überbrücken, sind meine Eltern so wunderbar, die kleinen Racker unter ihre Fittiche zu nehmen. Kurzum: Die drei fahren mit Omi und Opi nach Salzburg. Die ganze Woche nur Halligalli für die Kleinen: Museum, Zoo, Theater, jeden Tag Frittatensuppe. Und die Mama? Die kann ruhigen Gewissens arbeiten gehen.

Ja, klingt doch Hammer, oder?

Eben. Oder!

Man sollte meinen, dass ich über die „erholsame“ Zeit ohne Kinder doch ein wenig erfreuter wäre. Ja eh. In der Tat halte ich jedes Mal für diese „Mamazeit“ eine überdimensional lange Liste bereit, die ich selbstverständlich abzuarbeiten im Stande sei. Und was rauskommt? Im besten Falle nur die Erkenntnis, dass es schon ein bisserl fad is ohne meine Haserln, im schlechteren ein etwas zu mutiger Haarschnitt oder ähnliches. Fakt ist: Jedes Mal, wenn ich die drei dann in den allerbesten Händen von Omi und Opi abgebe, überkommt mich die totale Leere, und ich kann es in der Sekunde kaum noch erwarten, sie unter lautem Halligalli wieder abzuholen.

Ich weiß schon, dass das jetzt alles Jammern auf allerhöchstem Niveau ist und dass ich sie Ende der Woche eh wieder bei mir habe. Aber: Ich wollte auf diesem Wege ganz dringend Folgendes in die Welt hinausposaunen.

  1. Ich hab die allerbesten und tollsten Mäderl auf der Welt und selbst, wenn wir uns dann und wann mal auf den Keks gehen, möchte ich keine einzige Sekunde mit ihnen missen und genieße jeden gemeinsamen Moment über alle Maßen.
  2. Meine unendliche Dankbarkeit geht an meine Eltern, die mir jederzeit so hilfreich zur Seite stehen, und wirklich immer für uns da sind!
  3. An alle Wirte in Salzburg: Ihr könnt schon mal anfangen, Frittaten rauszubacken. Meine Gören kommen wieder!
  4. An alle Frisöre in meiner Umgebung: NEIN! Ich will keinen Kurzhaarschnitt!!!

Bussi Bussi S

2 Gedanken zu „Ostermelancholie – wenn das Nesterl leer ist.

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