Das war 36 – mein Rückblick zum persönlichen Jahreswechsel

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Was für ein Jahr. Genauer: Was für ein Lebensjahr. Ich muss schon sagen, ich habe heuer so einiges abgearbeitet. Körperlich und emotional, viel gelacht, viel getobt, noch mehr gelacht, noch mehr getobt. Viel geliebt, viel gelebt, viel erlebt, viel gerannt, manchmal pausiert. Aber auch die anderen haben mit mir so einiges mitmachen dürfen. Meine arme Mama hatte den Verlust einer tattoo- und piercingfreien Tochter zu betrauern. Meine Nachbarschaft ist jetzt einen weiteren Parkplatz los, auf dem unser geliebter Riesencamper steht. Meine Kinder dürfen sich jetzt wieder täglich über ein von mir gezaubertes Mittagessen ärgern. Die Tabakindustrie ist um einen Kunden ärmer geworden. Diverse Sportarten wurden getestet, viele Rennen wurden gerannt, sogar die Caps haben wir bis aufs Eis verfolgt. Es war schon richtig viel los im letzten Jahr. Nicht einmal hab ich gehört: Geh Sonni, geh mal runter vom Gas. Das ist alles zu viel. Was du in einem Jahr machst, kriegen manche im Leben nicht unter. Stimmt. Eh wahr. Klar, manchmal häng auch ich durch. Aber ohne das Rennen geht’s halt für mich nicht. Kopf durch die Wand, alles und das sofort – schuldig, thats me.

Ja. Jetzt, wo wieder ein Lebensjahr rum ist, sollte ich vielleicht mal drüber nachdenken, was genau sich an meinem Leben verbessern ließe. Sicher, da gibt es die ein oder andere Baustelle. Aber mal ehrlich. Das ganze Leben ist eine Baustelle. Oder vielmehr ein Bauwerk, ein Kunstwerk, das sich ständig weiter entwickelt. Wie die Sagrada Familia – quasi niemals fertig. Ich bin ja schon wieder aufgezogen worden. Jaja, da hat sie wieder Geburtstag, wieder eine Falte mehr. Na und ehrlich? Gut so! Jede meiner Falten erzählt eine Geschichte. Gut, die kleinen schirchen Lippenfältchen müssten nun echt nicht sein. Aber der Rest? Ich liebe jede einzelne Lachfalte, und auch die böse Zornesfalte – mein Gott. Völlig Wurscht. Was die Verbesserungen betrifft…So gibt es nur eine große Regel: Das Leben so intensiv wie  möglich zu leben, es geht ums Spüren, um die Abenteuer, um die Geschichten, die man später schmunzelnd erzählen kann. Ich will, dass sich meine Kinder erinnern. An all die verrückten Episoden unseres Alltags. Ich will, dass sie später genauso verrückt durch die Gegend tanzen wie heute. Ich will, dass unser Musical niemals aufhört. Dass das scheinbare Chaos regiert – im Ernstfall werden wir uns ja sowieso der Situation entsprechend  zu verhalten wissen. Pippi-Langstrumpf-Seelen für immer!

Fazit: So schnell geht doch ein Jahr vorbei. Das nächste wird bestimmt nicht minder aufregend! 37 klingt auch nicht fad! Meinen Herzen möchte ich sagen: Danke, dass ihr mich so unterstützt und für mich da seid!!! Ich hab euch lieb   !

Bussi Bussi & danke für alle eure lieben Wünsche!

Happy me!

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